Welcher Stoffwechseltyp sind Sie?

Der Sympathikustyp

Sympathikustypen sind von Natur aus eher schlank bis hager. Sie sind spontan, bewegen sich gern und haben ein gutes Körpergefühl. Man findet sie oft unter Sportlern, auch besonders unter Extremsportlern, denn Angst ist ihnen fremd. Essen nimmt dieser Typ nicht so wichtig - für ihn muss es vor allem schnell gehen. Dem Sympathikustyp geht es gut mit den gängigen Ernährungsempfehlungen. Die klassische Ernährungspyramide mit ihrem hohen Kohlenhydratanteil ist wie für ihn gemacht. Fleisch mag er nicht so oft, und es tut ihm auch nicht gut, rotes Fleisch zu essen. Dieser Typ ist der einzige, der gut vegetarisch leben kann, ohne seinem Körper zu schaden.

Der Parasympathikustyp

Der Parasympathikustyp lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Er ist gemütlich und gelassen und lässt sich nicht gern antreiben. Das Essen ist für den Parasympathikustyp eine sehr angenehme Beschäftigung. Er liebt deftige Fleischkost und braucht sie auch, um satt zu werden. Ein Parasympathikustyp, der sich an die klassische Ernährungspyramide hält, wird durch den zu hohen Kohlenhydratanteil langsam, energielos und gestaut. Um seine volle Leistungsfähigkeit zu erreichen, braucht der Parasympathikustyp viel rotes Fleisch, fetten Fisch, Fett und auch einen gewissen Anteil komplexer Kohlenhydrate (z.B. Getreide, Wurzelgemüse), allerdings viel weniger, als normalerweise gegessen wird.

Der Glykotyp

Glykotypen sind schnell, energiegeladen, dynamisch und sehr aktiv. Sie leiden mitunter unter starken Blutzuckerschwankungen und haben von allen Typen das höchste Risiko, an Diabetes zu erkranken. Der Glykotyp ist das Stiefkind der modernen Ernährungslehre. Er braucht genau die Ernährung, die gemeinhin als ungesund gilt, nämlich viel rotes Fleisch und fetten Fisch, Innereien und Fett. Obst, Gemüse und Getreide verträgt der Glykotyp nur sehr eingeschränkt. Bei einer Ernährung nach der klassischen Ernährungspyramide mit ihrem hohen Kohlenhydratanteil wird der Glykotyp nicht satt, sondern dick.

Der Betatyp

Betatypen sind vom Wesen her eher langsam und ruhig. Bei falscher Ernährung - im Fall des Betatyps heißt das zuviel Fett und zu wenig (mageres) Eiweiß - kann sich die positive Gelassenheit in Müdigkeit, Traurigkeit und Gestautheit verwandeln. Der Betatyp braucht relativ viele Kohlenhydrate und mehr mageres Eiweiß (weißes Fleisch und Fisch), als normalerweise gegessen wird. Beim Fett muss der Betatyp sehr zurückhaltend sein. Das sollte ihm jedoch nicht schwer fallen, er mag es nämlich ohnehin nicht besonders.

Der Ausgeglichene Typ

Der Ausgeglichene Typ liegt genau in der Mitte. Er mag keine Extreme, sowohl beim Essen als auch in anderen Lebensbereichen. Auf andere wirkt er tolerant und verständnisvoll. Überdurchschnittlich viele Menschen in beratenden und helfenden Berufen gehören etwa dem Ausgeglichenen Typ an. Beim Essen muss der Ausgewogene Typ darauf achten, auch wirklich immer ein ausgewogenes Verhältnis von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten zu essen. Er mag alles und braucht auch alles. Zu einseitige Ernährung, z.B. Vegetarismus, kann ihm ernsthaft schaden.

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